Olivenöl - das flüssige Gold

Wanderurlaub zur Olivenernte

Im Programm,neben der Olivenernte,sind Wanderungen, Picknick und Tagesausflüge eingebunden. Yoga wird fakultativ angeboten.

Auf den Spuren des Olivenöls

Programm „Olivenernte & Wandern“

Zeitperiode: 01. 11. bis 18. 01.
 
Gruppen bis zu 24 Personen, in unserem Seminarhaus untergebracht, mit Vollpension , 8 Tage.
 
1. Tag – ANKUNFT
Empfang der Gäste am Flughafen Dalaman und Transfer. Unterbringung in unserem Seminarhaus, Begrüßungsgetränk, Besprechung des Programmes, gemeinsames Abendessen / einheimischer Küche.
 
2. Tag – OLIVENERNTE
Aufstehen um 7 Uhr und Frühstück bis 8 Uhr. Einfinden am Treffpunkt um 9 Uhr. wandern zum Olivenhain, wo die Gäste vom Besitzer mit Wein empfangen werden  und ihnen die Erntetechnik gezeigt wird. Erntearbeit bis 12.30, dann Mittagessen, wobei  einige bereitwillige Gäste mithelfen können – Dauer 1 Std. einheimisches  Gemüse, Salat und Wein nach Wunsch.
bis 16.30 Fortsetzung der Erntearbeit, Einsammlung der Geräte und Rückkehr zum Dorf
Abendessen beim Gastgeber um 19 Uhr.
 
3. Tag – OLIVENERNTE 
Wandern zum Olivenhain. Erntearbeit bis 12.30, dann Mittagessen, wobei einige bereitwillige Gäste mithelfen können.
am nachmittag wandern durch die gegend an der Küste
 
4. Tag – AUSFLUG IN DIE ANTİKESTADT UND WANDERUNG
Nach dem Frühstück Fahrt nach Stratonikeia. Wanderung durch die Antiken Stadt Stratonikeia. Besichtigung der Stadt mit Führung, Agora, Theater Rückkehr nach hause mit dem öffentlichen Bus
Gemeinsames Abendessen und Lagerfeuer am Strand.
  
5. Tag – OLIVENERNTE  UND WANDERUNG AM NACHMITTAG
Wandern zum Olivenhain. Erntearbeit bis 12.30, dann Mittagessen. Nach dem Mittagessen leichte Wanderung in schöner Umgebung mit Einkehr zur   „altdorf“ ! ( leichter Wein ) in einem Feld- oder bei Bürgermeister.
Gemeinsames Abendessen und je Lust Tanzen
 
6. Tag – HAUPTSTADT AUSFLUG UND TÜRKİSCHES BAD
Aufstehen um 8 Uhr und Frühstück bis 9 Uhr. Fahrt mit kleinbuss zu den Dörfern und zum Provinzhaupstadt Mugla. Enge Gassen, Osmanische alte Holzhäuser und am schluss 600 j. altes bad HAMAM mit Massage.
Abendessen und lagerfeuertreff am Meer
 
7. Tag – OLIVENERNTE
Aufstehen um 7 Uhr und Frühstück bis 8 Uhr. Einfinden am Treffpunkt um 9 Uhr. wanderung zum Olivenhain. Erntearbeit bis 12.30, dann Mittagessen. nach dem Mittagessen Rückkehr. Rundgang im Ort und  Besuch einer Ölpresse mit Erklärung der Olivenölgewinnung.
Gemeinsames Abendessen . Zum Abschied erhalten die Gäste einige Geschenke
  heimischer Gegenstände, zwei Liter Olivenöl und Mandeln oder andere Früchte.
 
8. Tag – ABREISE
Aufstehen und Frühstück früh am Morgen nach Absprache. Abreise
 
KURZÜBERSICHT:
1. Tag – ANKUNFT
2. Tag – OLIVENERNTE  DEN  GANZEN TAG
3. Tag – OLIVENERNTE UND FAHRRADTOUR
4. Tag – AUSFLUG  ZUR  ANTİKESTADT
5. Tag – OLIVENERNTE  UND  WANDERUNG
6. Tag - HAMAM TÜRKİSCHES BAD UND WANDERN
7. Tag - OLIVENERNTE UND BESICHTIGUNG ÖLPRESSE
8.Tag - Abreise
 
Neben der Olivenernte und Wandern wird besonderer Wert auf kulinarische Genüsse einheimischer  Speisen mit viel Fisch, einheimischen Gemüsearten und Fladenbrot gelegt. Besonders Fischliebhaber werden begeistert sein. Zudem sollen die Gäste die Gastfreundschaft privater Gastgeber, die Halbinsel und ihre Bewohner kennenlernen.
 
Leistungen:
-8 Tage Oliven und Wander Programm,
-Vollpension ( Frühstück, Mittag "Picknick oder Sonstiges" und Abendessen ),
-Deutschsprachige Reiseleitung und Führungen,
-Wanderungen,
-2 Liter Oliven öl und Oliven zum mitnehmen
 

Erntehilfe:

Es ist kein Fünf-Sterne-Urlaub am Meer, sondern Knochenarbeit. Und doch suchen Menschen statt des All-Inclusive-Urlaubs die körperliche Herausforderung als Erntehelfer. Wir sagen, warum das so ist und geben Tipps für den Alternativurlaub.
Raus aus dem stressigen Alltag und endlich erholen! Doch manch einer findet in einem eher ereignisarmen Urlaub am Strand und unter Palmen keine Entspannung. Etwas Sinnvolles ist gefragt, etwas, das es ermöglicht, das Leben aus einem anderem Blickwinkel zu sehen und den eigenen Horizont zu erweitern.

Erntehilfe als alternative Urlaubsform

Wie wäre es mit freiwilliger Erntehilfe? Dieser Alternativurlaub steht gleichermaßen für Auspowern und Entspannen: Bei körperlich anstrengender Arbeit und einfachen Handgriffen soll der Geist zu Ruhe kommen, und abends fällt man totmüde und mit leerem Kopf ins Bett. Dazu gibt’s Einblicke in Kultur und Leute, ursprüngliches Landleben und landwirtschaftliches Arbeiten. Nicht nur Individualisten können hier fernab von Termindruck und Hektik den Einklang mit der Natur genießen, sondern auch so manch gestresster Großstädter.

Die Eigen Anreise ist jeweils samstags zum Abendessen.
Die Eigen Abreise auch samstags, nach dem Frühstück.

Sonntags bis Freitags wird geerntet.
Freitags geht es zum Pressen in die Ölmühle und samstags mit dem grünen Gold wieder nach Hause.
Gerne können Sie auch länger als eine Woche bleiben.

Sie können stundenweise oder ganztägig (9 – 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr) an der Olivenernte teilnehmen. Diese Zeiten ergeben sich, weil es morgens früh noch zu feucht ist und abends sehr schnell dunkel wird.

Authentisches Landleben und Gemeinschaftsgefühl
Für einige Zeit ist man ein Teil der Erntefamilie. Während der Arbeit trifft man mit anderen Helfern und Einheimischen der Region oder des Landes zusammen – und wer will, kann das Gemeinschaftsgefühl am Abend bei Essen & Trinken vertiefen, denn meistens werden dem freiwilligen Helfer Unterkunft und Verpflegung vom Arbeitgeber gestellt. Man arbeitet und lebt zusammen – sicherlich für viele ungewöhnlich, aber auch ganz authentisch. Und im schönsten Fall führt das den Alternativurlauber zu etwas zurück, was heute oft zu kurz kommt: Zusammenhalt und Tradition.
 
Ernten und nebenbei Lernen
Bei der Erntehilfe lernt man natürlich viel über Zucht, Anbau und Verwertung der Erträge. Wer seinen Horizont darüber hinaus erweitern mag, kann im Ausland bei der Ernte helfen und die Arbeit mit einem Sprachkurs verbinden. Im Kontakt mit Landsleuten lassen sich die Sprachkenntnisse hervorragend vertiefen und erweitern.

In diesen Tagen wird vornehmlich türkische Küche angeboten und gemeinsam gespeist.

Olivenernte und -ölherstellung

ERLEBNIS OLIVENERNTE
Ende Oktober bis Mitte Dezember ist die Olivenernte in der Türkei. Um diese Zeit herrscht eine tolle und emsige Atmosphäre überall in dieser Gegend weil alle Bauern ihre Oliven einbringen. Die Temperaturen sind sehr angenehm. Obwohl Dezember, steigen die Temperaturen oft bis 20 Grad oder mehr. Die Arbeit ist nicht schwer. Man breitet unter den Olivenbäumen grosse Plastikplanen auf. Der Vorarbeiter auf dem Baum schlägt auf die Äste so lange ein bis alle Oliven heruntergefallen sind. Man sammelt die heruntergefallenen Oliven ein und füllt sie in Säcke. Diese werden dann am Ende der Ernte in die Mühle gebracht, wo die Oliven zu unserem flüssigen Gold gemahlen werden.

Der Olivenernte Urlaub ist ein lustiges gesellschaftliches Erlebnis der ganz besonderen Art und schafft Einblicke in die türkische Seele und Lebensweise. Ein tolles, lustiges Zusammensein um westtürkei um sein Innerstes auf andere Weise einmal kennen zu lernen. Nach Arbeitsschluss können wir ins nahe Dorf fahren, ans Meer oder die Umgebung erkunden.

Algemein info Olivenöl

Ägäis - Oliven , Olivenöl und Beauty

Die Erntezeit beginnt im späten Herbst und Winter, wenn der Sommertourismus vorbei ist. Dies ist die Hochsaison für die Dörfler in Bodrum und kann bis in den März hineinreichen.
Die Ernte ist ein Knochenjob. 7 Tage die Woche pflücken die Bauern, Landarbeiter und Erntehelfer Oliven. Nur bei und nach Regen wird nicht geerntet, da dann die Bäume glitschig sind und die Unfallgefahr zu hoch ist. Fast Jedes dorf hat ein oder einige Olivenölpresse. 
Von Jahr zu Jahr werden die Olivenbäume zurückgeschnitten und ein Teil der Äste mit Äxten und zum Teil mit elektrischen Sägen abgetrennt. Dadurch kommen die Erntehelfer besser an die Oliven heran. Außerdem bleiben die Olivenbäume so in guter Größe für die Erntearbeit. Zudem ist das Zurückschneiden der Bäume für eine ertragreiche Ernte im Folgejahr von Bedeutung.
Die umgebung von Bodrum geschmückt von millionen Oliven Baumen und die Olive und Olivenöl gröste einnahme für die Dörfler. Die Dörfler leben nicht vom tourismus sondern hauptsaechlich vom Landwirtschaft wie oliven und seine flüssige Gold, Mandarinen und zitrus, wein, Baumwolle und Gemüseanbau.

Südwest Türkei Olivenöl-vielseitig und gesund

Die lange trockene Sommer monatten und milde winter monatten machen diese Goldene früchte gute qualitaet des Olivenöl sehr wichtig ist. Haltbarkeit von Olivenöl in dem dunklen flaschen 2 jahre und nacher machen die bodrumer  von altenöl seit jahr hunderten Olivenölseife und letztenzeit finden Sie in bodrum bei kleinere geschaeften olivenölschampoo, olivenöl Crem und vieles mehr und Günstig.

Allgemeines und Geschichte

Neueste Untersuchungen haben gezeigt, daß eine olivenölreiche Ernährung den Gesamtcholesterinspiegel erheblich vermindert.
Die im Olivenöl enthaltene Oleinsäure hat eine wichtige Bedeutung bei der Bildung der Zellmembranen des Gehirns und des Nervensystems von neugeborenen Kindern. Werdenden Müttern wird daher empfohlen, in ihre Nahrung Olivenöl - und zwar von der besten Sorte - miteinzubeziehen.
Auch beim Erhitzen unterscheidet sich Olivenöl in positiver Weise von den Brat- und Backeigenschaften anderer Öle.
 
Die Olive ist neben Käse, Brot und Wein eines der wichtigsten Nahrungsmittel in den Mittelmeerländern. Das aus ihr gewonnene Öl ist meist das einzige Fett, das die Küche benutzt. Das Olivenöl wird im Gegensatz zu anderen Ölen nicht aus den Kernen, sondern aus der Frucht der Olive gewonnen. Olivenöl ist damit ein Fruchtsaft - ähnlich dem Orangensaft. Da es ein Fruchtsaft ist, hat gutes Olivenöl auch ein feines Aroma.

Was ist Olivenöl?

Das Olivenöl, ein elementarer Bestandteil der mediterranen Ernährung. Es schmeckt nicht nur gut, sondern Olivenöl ist auch sehr gesund. In letzter Zeit werden immer mehr wissenschaftliche Erkenntnisse über den großen Heilwert des Olivenöls publiziert. Eine eigene Vereinigung der EU zur Förderung des Olivenölkonsums betreibt Aufklärung im großen Stil. Es herrscht die Meinung, daß der täglich Olivenölkonsum statt des Verwendens anderer Fette zur Kostensenkung im Gesundheitswesen beitragen könnte.
Olivenöl wird aus Oliven gewonnen. Dazu wird sowohl das Fruchtfleisch als auch der Kern der Oliven genutzt. Es ist ein besonders gesundes Öl, das in erster Linie in der mediteranen Küche genutzt wurde. Besonders bekannt für Nutzung von gutem Olivenöl ist die West Türkische, Griechische und die Süd-Italienische Küche. Mittlerweile hat es jedoch fast in jeden deutschen Haushalt einzug gefunden. Warum? Es ist geschmacklich einzigartig und eignet sich zum braten von Fleisch und Gemüse wie auch zum anrichten von Salaten in unterschiedlichen Dressings.

Haltbarkeit von Olivenöl

Zur Erhaltung der Qualität eines Olivenöls bedarf es der richtigen Lagerung. Es muss darauf geachtet werden, dass die Flasche mit dem Olivenöl an einem dunklen und trockenen Ort aufbewahrt wird. Sonnenlicht beeinträchtigt die Qualität des Olivenöls stark - man kann sogar sagen, dass Sonne ein Feind des Olivenöls ist. Warum? Sonnenstrahlung löst Oxidationsprozese im Öl aus welche veränderungen im Geschmack und daher in der Qualität, verursachen. Ähnlich wie bei Milchprodukten muss auch beim Olivenöl darauf geachtet werden, dass es so gelagert wird, dass es den Geruch der Umgebung annimmt (bspw. von Zwiebeln....). Olivenöl ist also ein sehr empfindliches Produkt, welches unbedingt mit großer Sorgfalt gelagert werden muss.

Frisches Olivenöl ist häufig trübe, wieso? Die kleine festen Bestanteile die das frische Olivenöl enthält haben sich noch nicht abgesetzt. Nach kurzer Zeit lassen sich die Partikel am Boden des Gefäßes ab und erzeugen einen unangenehmen Geruch. Unsere Empfehlung lautet daher: Nach rund zwei Monaten sollte das frische Olivenöl in einen anderen Behälter umgegossen werden um den Bodensatz zu entfernen. 

Rund ein Monat nach der Pressung muss etwa verstreichen, damit das Öl seine ganzen Eigenschaften entwickelt. Aufgrund seiner Fettzusammensetzung ist Olivenöl lange Haltbar. Bei richtiger Lagerung (dunken,kühl und trocken) hat eine Haltbarkeit von 18 -24 Monaten. Am Besten gelagert wird das Olivenöl bei einer Temperatur zwischen 12 und 18°, lichtgeschützt (bestenfalls in einer Dose) gelagert. Bei Bedarf wird es dann in ein Fläschchen umgefällt, was dann in der Küche verwendet wird.

Das gesunde Öl

Olivenöl werden so einige gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben: allgemein soll das Öl Herz und Kreislauf zu Gute kommen, zellschützend wirken, schlechtes Cholesterin senken, und so einiges mehr. Nicht alle Wirkungen lassen sich auch unmittelbar medizinisch beweisen.
Immer wieder auffällig jedoch ist die niedrigere Herzinfarktrate bei südeuropäischen Völkern, die sich zwar sehr fettreich und auch kalorienreich ernähren, aber eben auch viel Olivenöl verwenden.
In jedem Fall enthält Olivenöl einen hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren(76%), dazu kommt ein hoher Anteil an Vitamin E und vielen weiteren Aroma- und Geschmacksstoffe. Besonders Vitamin E wird eine hohe antioxidative Wirkung zu geschrieben. Die einfach ungesättigte Ölsäure als Hauptbestandteil des Olivenöls soll gerade bei Kindern positive Wirkungen auf den Zellaufbau haben, denn auch die Muttermilch ist Reich an diesem Stoff.
Bei regelmäßigem Konsum sinkt die Spiegel des LDL-Cholesterins im Blut, die Konzentration des HDL-Cholesterins steigt hingegen. Insgesamt sind im Olivenöl bereits etwa 1000 biologisch aktive Stoffe nachgewiesen worden, seitdem sich die Wissenschaft intensiver mit diesem Naturprodukt befasst.
„Naturprodukt“ ist auch nicht übertrieben: kaltgepresstes natives Olivenöl enthält nichts anderes als das Öl der Oliven. Es wurde nichts herausgefiltert und nichts hinzugefügt. Andere Pflanzenöle werden oft erst durch Raffination genießbar.
Insgesamt ist Olivenöl sehr gut verdaulich, der Körper nutzt einen hohen Anteil der enthaltenen Inhaltsstoffe

Die Olive und der Olivenbaum

 
Der Olivenbaum zählt zu den Gewächsen der Ölbäume und wächst vornehmlich in der Region rund um das Mittelmeer. Daher sind Oliven und insbesondere Olivenöl in Ländern wie Spanien, Italien oder Griechenland nicht mehr wegzudenkende Zutaten in der Küche. Aber auch in Südafrika und im Nahen Osten werden Oliven kultiviert.
Olivenbäume wachsen langsam und können hunderte von Jahren alt werden.
Der Olivenbaum ist mittelgroß und kann bis zu 20 Meter hoch werden. Die Krone ist stark verzweigt, der Stamm weist eine grüngraue Farbe. Die Wurzeln sind ein breites Netz und reichen tief ins Erdreich um an Wasser zu gelangen. Insgesamt sieht der Baum recht knorrig und trocken aus, was aus dem trockenen Klima resultiert. Olivenbäume sind immergrüne Bäume, deren Blätter das gesamte Jahr am Baum bleiben und auch im Winter nicht abfallen. Die Blätter selbst haben eine kleine Oberfläche, sind dick, ledrig und von graugrüner Farbe an der Oberseite und silberfarben-glänzend an der unteren Seite. An der Unterseite des Laubblattes befinden sich winzige Härchen (Sternhaare). Diese schützen den Baum vor dem Vertrocknen, indem sie das aus den Blättern austretende Wasser auffangen und wieder ins Blatt zurück leiten.
Olivenbäume blühen im Frühling von April bis Juni. Die Blüten sind weiß oder gelb. Die meisten der Olivenbaumarten sind selbstbefruchtend und demnach unabhängig von Fremdbefruchtung. Dennoch ist der Ertrag durch „externe“ Befruchtung steigerbar. Andere wenige Sorten können nur durch fremde Einflüsse wie Wind befruchtet werden.
Die Olive ist die Frucht des Olivenbaumes. Die Olivenfrucht besteht aus weichem Fruchtfleisch und einem festen Kern in der Olivenmitte. Unreife Oliven sind grün, bei reifen Früchten reicht das Farbspektrum von violett/ braun bis hin zu schwarz.
Der Olivenbaum trägt etwa im Alter von 20 Jahren die meisten Früchte. Dabei schwankt der Ertrag der Oliven. Nur jedes zweite Jahr weist der Olivenbaum eine Vielzahl an Oliven aus, das Jahr dazwischen ist die Anzahl geringer

Herstellung von Olivenöl

Olivenöl kann auf zwei verschiedene Weisen gewonnen.
Bei der traditionellen Vorgehensweise werden die Oliven auf dem Mühlenboden gleichmäßig verteilt und dort mit motorbetriebenen Walzen gemahlen. Der Prozess dauert in Abhängigkeit der Olivenanzahl und Olivensorte unterschiedlich lange, überschreitet aber nie die Dauer von sechs Minuten. Die entstandene Olivenmasse wird im Anschluss zwischen Ölpresskörben verteilt, welche in mehren Lagen übereinander liegen. Unter hohem Pressdruck findet das Pressen der Olivenmasse statt. Die so gewonnene Flüssigkeit ist eine Mischung aus Wasser und Öl. Zur Trennung des Gemisches ruht die Flüssigkeit solange, bis sich zwei Schichten bilden und das leichte Öl auf dem schwereren Wasser schwimmt.
Die zweite Methode zur Olivenölgewinnung wird als kontinuierliches Verfahrenbezeichnet. Hierbei werden die Oliven zuerst gereinigt und von Blättern und Ästen befreit. Danach werden die gewaschenen Oliven zerkleinert, so dass eine breiiges Olivenmus entsteht. Die Dauer der Zerkleinerung richtet sich nach Olivensorte und Olivenreife. Je reifer die Oliven sind, desto kürzer ist der Prozess. Das Mahlen der Olivensorte Picual dauert mit 60 bis 90 Minuten am längsten, Sorten wir die Mallorquina sind in rund 60 Minuten fertig zerkleinert. Die Temperatur bei der Zerkleinerung überschreitet nicht 28°C.
Das Mus wird danach zu einem breiigen Fruchtsaft gepresst, welcher mittels einer Zentrifuge in Öl und Wasser getrennt wird. Zur Verbesserung des Trennvorgangs wird zusätzliches Wasser in die Zentrifuge gegeben. Bei Zugabe von warmen Wasser wird mehr Olivenöl gewonnen als bei Zugabe von kaltem Wasser. Der Nachteil ist, dass die Gewinnung dann nicht mehr als kaltgepresst bezeichnet werden kann, sondern als warm gepresst. Kalt gepresstes Olivenöl weist eine höhere Qualität auf.
Das entstandene Olivenöl ist trüb, weist eine hell grüne Farbe auf und muss anschließend mehrere Wochen im Lager ruhen, damit sich die Schwebstoffe absetzen können. Erst dann ist das Olivenöl zum Verzehr geeignet.

Olivenöl Beauty

Olivenöl dient nicht nur zur Verfeinerung und Zubereitung von Speisen, sondern kann auch im Bereich Gesundheit und Körperpflege zur Anwendung kommen.
Speziell die Haut profitiert von den besonderen Inhaltsstoffen des Olivenöls, welches die Haut vor dem Austrocknen und somit vor Falten sowie den Nachwirkungen starker Sonneneinstrahlung schützt. Olivenöl verträgt sich sehr gut mit der menschlichen Haut, da das Öl vom Aufbau her den hauteigenen Fetten (Lipiden) ähnelt und gut in die Haut einwirken kann. Besonders trockene, strapazierte Haut zieht Nutzen aus dem Öl, da der Zellzusammenhalt gestärkt und die Hautschicht geschützt wird.
Warum bietet Olivenöl der Haut Schutz? Grund ist das reichliche Vorkommen der einfach ungesättigten Fettsäuren und Vitaminen im Olivenöl. Insbesondere das Vitamin E versorgt die Haut mit reichlich Sauerstoff und verlangsamt so den Alterungsprozess der Haut. Laut einer Studie der Kobe University School of Medicine in Japan verhindern die im Olivenöl vorkommenden natürlichen Antioxidantien (= Radikalfänger), vornehmlich das Vitamin E, die Entstehung von Hauterkrankungen durch Sonneneinstrahlung. Das Vitamin fängt freie Radikale (chemisch aggressive Molekühle) ab und verbindet sich mit diesen. Dadurch verhindert das Vitamin E, dass die freien Radikale die Struktur der Körperzellen wie schlimmstenfalls das Erbmaterial schädigen. Die Kosmetikhersteller von Pflegeprodukten für die Haut benutzen Öl der höchsten Qualität: kaltgepresstes natives Olivenöl. Damit wird die beste Wirksamkeit der Produkte garantier.

Olivenöl zur Hautreinigung

Olivenöl zum Baden für den ganzen Körper

Mit Olivenöl das ganze besondere Badeerlebnis erleben. Wer seinen gesamten Körper einer ganz besonderen Feuchtigkeitsbehandlung unterziehen möchte, dem empfiehlt sich ein warmes Bad, das mit etwas Olivenöl angereichert ist. In Ruhe Entspannen und nach dem Bad die Haut behutsam abtupfen, nicht abrubbeln. Die Haut fühlt sich sanft und gepflegt an. Auf das Eincremen kann verzichtet werden. Entspannung für Körper und Geist.

Hautpeeling mit Olivenöl

Die Haut mit Feuchtigkeit versorgen und gleichzeitig mit einem Peeling von überschüssigen Hautschuppen befreien? Kein Problem! Aus Olivenöl und grobkörnigen Salz das Olivenölpeeling einfach selber machen. Je gröber das Salz, desto größer ist der Peeling Effekt. Dazu das Olivenöl mit dem Salz vermischen, so dass ein zähe Masse entsteht. Damit die Haut einreiben und den Brei einmassieren. Anschließend die Haut einfach mit lauwarmen Wasser abwaschen und fertig.

Hautpflege – Öl in Creme

Olivenöl ist ein geeigneter Bestandteil von Creme. Es ist relativ lange haltbar und im Vergleich zu mehrfach ungesättigten Fettsäuren weniger anfällig gegen Oxidation. Zudem hat das Öl aus Oliven eine flüssigere Konsistenz als künstliche oder tierische Fette. Das Öl schützt die Haut vor dem Austrocknen, wodurch die Faltenbildung gehemmt wird.

Gesicht

Olivenöl für die Gesichtspflege? Ja natürlich, denn Olivenöl versorgt die Haut mit viel Feuchtigkeit und macht sie zart und geschmeidig. Bevor die Haut mit Olivenöl behandelt wird, sollte sie sorgfältig gereinigt werden. Dazu nutzen Sie am besten eine schonende Reinigungslotion oder -creme. Im Anschluss sanft das Olivenöl zur Pflege einmassieren.

Hände

Verwöhnen Sie auch einmal Ihre Hände. Die Pflege der Hände wird oftmals vernachlässigt, dabei sind gerade besonders die Hände den Strapazen des Alltags ausgesetzt. Nutzen Sie das Olivenöl als Hautpflege und legen Sie Ihre Hände in erwärmtes Olivenöl. Eine weitere Möglichkeit ist das Anlegen von einer Olivenöl Packung. Benutzen Sie dafür ein dünnes Leinentuch, tränken Sie es in Olivenöl und wickeln Sie Ihre Hände darin über Nacht ein. Der Effekt wird intensiviert, wenn Sie luftdurchlässige Handschuhe darüber ziehen, so dass die Feuchtigkeit des Öls nicht verloren geht

Weitere Olivenöl Kosmetika

Haarpflege

Haarpflegeprodukte mit Olivenöl verleihen den Haaren Glanz und Schimmer. Insbesondere lockiges, krauses Haar kann mit Olivenöl geglättet werden. Olivenöl dafür in die Haarspitzen einmassieren, so dass die Feuchtigkeit gebunden wird. Für fettiges, feines Haar ist Öl jedoch weniger geeignet.Dadurch wird das Haar strähnig und das Öl lässt sich nur schwer wieder entfernen. Haarpflegemittel mit Olivenöl wie Shampoo, Spülung, Haarkur ist vorwiegend zur Pflege von trockenem und stumpfen Haar geeignet.

Massageöl

Olivenöl ist vielfältig und kann als Massageöl verwendet werden. Im Vergleich zu anderen Massageölen wie Mandelöl oder Jojobaöl ist Olivenöl etwas kostengünstiger.
 

Die Kraft der Olivenblätter

Extrakte aus Olivenblättern waren ein fester Bestandteil von traditionellen Heilverfahren. Die antiken Griechen, wie auch die alten Römer, verwendeten dieses mediterrane „Allheimittel“, um Körper und Geist zu stärken. Nachdem die „Kräfte der Olivenblätter“ über die Jahrhunderte hinweg in Vergessenheit geraten sind, könnten wir nun eine Renaissance dieser vielseitigen Nutz- und Heilpflanze erleben.

Besonders Heilpraktiker haben das Olivenblattextrakt für ihre Behandlungen zu schätzen gelernt. Stefan Schellenberg berichtet von seinen heilpraktischen Erfolgen beim Einsatz der Olivenblätter. Ob Parasiten, Bakterien oder Infektionen, Schellenberger kann nach seiner Aussage ein besonders großes Wirkspektrum des Olivenblattextrakts verzeichnen.

 

Buchungsanfrage